Vlatka Horvats Installation für die Ausstellung „Grün stört“ besteht aus über 100 verschiedenen Mustern von Kunstrasenherstellern sowie einer begleitenden Übersicht der Namen der verwendeten Fake-Rasenstücke. Die Bezeichnungen reichen dabei von „Green Bliss“ oder „Eternity“ bis zu „California“, „Malaga“, „Tuscany“ oder sogar „Mars“. Diese Namen, so Vlatka Horvat, sollen ein Verlangen nach einem Ort hervorrufen, der besser als das „Hier“ ist, grüner und üppiger, als die Realität es jemals sein könnte. Betitelt mit „Always Greener“ spielt ihr Werk auch auf die englische Redewendung „The grass is always greener on the other side“ an, auf die Sehnsucht nach dem Anderen, als das, was wir haben. Auch ein Versprechen auf eine Dauerhaftigkeit ist hier enthalten – dauerhafte Frische und Lebendigkeit. Die unterschiedlichen Drucke, die Vlatka Horvat mitbringt, sind Referenzmappen und Installationsfotografien ihres Studios, die sie zur Rekonstruktion im Marta nutzen wird. Die nummerierte Liste mit allen 105 Kunstrasenmustern benötigt sie, um das richtige Stück an den jeweiligen Ort zu bringen. Auch alle möglichen Messgeräte finden sich im Gepäck sowie eine Werkzeugkiste mit Stiften, Clips, Cuttern, Klebeband etc., mit der sie immer verreist.

Am Sonntag, dem 22. Mai wird die Ausstellung „Grün stört“ im Marta Herford eröffnet.

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Bilder und Text: Vlatka Horvat

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