Ein Detail des Freundeskreistischs vor dem Marta

Drei Mitarbeiter der Stadt heben die Ziegelsteine im vorderen Teil des Käthe-Elsbach-Platzes aus, um nach dem Kunst- und Kulturfest im Marta Viertel die demontierten Holzbänke wieder fest zu installieren. Mit dem Entfernen der Bänke in der letzten Woche fing alles an, der Startschuss für ein faszinierendes Wochenende wurde gegeben. Die Vorbereitungszeit von eineinhalb Jahren hat sich bezahlt gemacht. Mit diesem traumhaften Wetter haben wir nicht zu rechnen gewagt, auch nicht mit so guter Laune und durchgehend toller Stimmung während der drei Veranstaltungstage.

Die Hilfe und Bereitschaft so vieler Freunde und Unterstützer des Museums hat uns sehr beeindruckt. Als am Freitagabend spät gegen 23.30 Uhr alle Künstler nach langer Anreise in den Hotels und „Privatherbergen“ untergebracht waren, konnten wir uns erst recht ein Bild machen, wie engagiert sich viele Menschen schon bis zu dem Zeitpunkt gezeigt hatten. Die Gastgeber nahmen bereits im Vorfeld Kontakt mit den Künstlern auf, sprachen die Abholung vom Bahnhof oder die eventuelle Schlüsselübergabe ab und zeigten sich überaus hilfsbereit. Bart und Tara von den Frites Cowboys wurden beispielsweise persönlich durch den Gastgeber abgeholt und erfuhren noch bis spät in die Nacht vieles über die Geschichte des Museums.

Mitglieder der Marta Freunde und Förderer stellten ihre privaten Gästezimmer für Künstler des Kunstfestes von Donnerstag bis Montag zur Verfügung, um die Hotelkosten für das Fest gering zu halten. Dass aber diese private Unterbringung auch spürbar einen Wohlfühlaspekt für die Künstler bedeutete, wurde uns erst im Laufe des Wochenendes bewusst. Sowohl die Gastgeber als auch die Künstler bedankten sich mehrmals für diese Chance des Kennenlernens und die Möglichkeit des Austausches. Die „Marta Familie“ rückte dadurch noch näher zusammen. Zudem wurde aber auch die Gelegenheit genutzt, neue Freunde für das Museum zu werben.

Der Marta-Freundeskreistisch in M-Form

Bei einer gemeinsamen Kaffeetafel der Marta Freunde und Förderer am Sonntag auf dem Käthe-Elsbach-Platz konnten die Eindrücke der vergangen zwei Tage ausgetauscht werden. Viele Gäste brachten Kaffee, Kuchen sowie Geschirr und Dekorationsmaterial für den langen Geburtstagstisch mit, der in Form eines „M“ gestellt worden war. Die Gäste des Kunstfestes waren eingeladen, bei Kaffee und Kuchen die Arbeit des Freundeskreises kennenzulernen.

Das Engagement der Freunde und Förderer sowie der Unterstützer des Festes hat uns beeindruckt und uns darin bestärkt, auch zukünftig den Kreis der „Marta Familie“ stark in Aktionen dieser Art einzubeziehen und auch möglichst noch zu erweitern.

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